Ist der Amazon-Markt rentabel

Amazon-Aktie: Geht jetzt wieder der Turbo an?

Der Online-Handel boomt, die Amazon-Aktie ist im Höhenflug. Wie viel Luft ist da noch nach oben?

Wohl kaum ein anderes großes weltweit agierendes Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren stärker gewandelt als Amazon. 1994 von Jeff Bezos als Online-Buchhändler gegründet, ist das Unternehmen heute ein weltweit verzweigter Mischkonzern. Amazon ist nicht nur das größte Handelsunternehmen, sondern auch erfolgreich im Cloud-Geschäft, bei der Sprachsteuerung und bei Frachtflugzeugen, Tablet-Computern, Anzeigenverkäufen und manchem mehr. Ohne die Ausweitung der Geschäftsfelder wäre Amazon weit entfernt von einem Jahresumsatz von gigantischen 280 Milliarden US-Dollar (in 2019) und Jeff Bezos wäre nicht der zweitreichste Mensch der Welt hinter Tesla-Gründer Elon Musk. Natürlich hat auch der Kurs der Amazon-Aktie von dieser Strategie profitiert.

Geholfen hat im vergangenen Jahr auch die Corona-Pandemie. Die Amazon-Aktie ist ohne Zweifel ein Corona-Gewinner. War der Kurs zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 im Gleichklang mit dem gesamten Börsengeschehen stark eingebrochen, erkannten die Anleger schnell, dass „Lockdown“ und „Abstand halten“ eine große Chance für all jene Unternehmen ist, die Produkte direkt an die Wohnungstür liefern. Seit Mitte März 2020 kannte die Amazon-Aktie deshalb fast nur eine Richtung: steil nach oben. Um rund 90 Prozent ist der Kurs von Jahresbeginn bis zum Sommer 2020 gestiegen. In der Spitze kostete die Aktie annähernd 3.000 Euro, in den Wochen danach gab sie etwas nach, seitdem bewegt sich der Kurs bei rund 2700 Euro seitwärts. Wie geht es weiter?

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Amazon übertrifft die Erwartungen

Aus den fantastischen Geschäftszahlen erklärt sich die Seitwärtsbewegung jedenfalls kaum: Im dritten Quartal 2020 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 96,1 Milliarden US-Dollar (82,3 Milliarden Euro) – und mit der Verdreifachung seines Gewinns auf 6,3 Milliarden US-Dollar im Quartal erreichte das Unternehmen einen Rekordwert. Der Amazon-Aktie half die gute Nachricht jedoch nicht.

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Der Rekordgewinn beeindruckt auch deshalb, weil Corona-bedingt nicht nur die Umsätze, sondern auch die Kosten beim Online-Händler gestiegen sind. Das Wachstum muss schließlich finanziert werden. So stieg etwa die Zahl der Mitarbeiter (Vollzeit und Teilzeit) im Jahr 2020 bis Ende September um 400.000 auf mehr als 1,1 Millionen.

Darüber hinaus verdient das Unternehmen weiter gut an seinem florierenden Cloud-Geschäft Amazon Web Services (AWS) mit IT-Services und Speicherplatz im Netz. Auch hier hat Amazon von der Corona-Pandemie profitiert, da mehr Menschen im Home-Office gearbeitet und über das Netz auf ihre Daten in der Firma zugegriffen haben.

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Positive Perspektive der Amazon-Aktie

Vermutlich wächst Amazon nicht in diesem Tempo weiter. Aber das Unternehmen muss sich keine Sorgen um einen Einbruch nach dem Ende der Corona-Pandemie machen. Denn die Akzeptanz des Online-Handels ist in der Pandemie gewachsen. Viele Konsumenten, die bisher vorwiegend stationär eingekauft haben, sind umgestiegen. Und viele dürften wegen der Einfachheit des Bestell- und Liefervorgangs langfristig beim Marktführer bleiben.

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Auch hat die Corona-Krise das Potenzial von Amazon und damit der Amazon-Aktie gezeigt. Und das ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Nach einer Statista-Marktprognose steigt die Zahl der weltweiten E-Commerce-Nutzer bis zum Jahr 2024 auf 4,65 Milliarden. 2019 waren es noch 3,2 Milliarden. Der Umsatz im E-Commerce soll 2020 etwa 2,1 Billionen Euro betragen haben und laut Prognose bis zum Jahr 2024 circa 2,9 Billionen Euro erreichen. Das entspricht einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von 8,2 Prozent.

Mobile Endgeräte spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Der weltweite Online-Umsatz, der über Smartphones generiert wurde, belief sich im Jahr 2017 noch auf 1,36 Milliarden US-Dollar, im Jahr 2021 sollen es bereits 3,5 Milliarden US-Dollar sein. Vorreiter dieser Entwicklung ist im Übrigen die Bevölkerung im Asien-Pazifik-Raum. In Indonesien zum Beispiel tätigen rund 76 Prozent aller Menschen Online-Käufe über Mobiltelefone.

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Zudem erschließt Amazon-Chef Jeff Bezos immer neue lukrative Geschäftsbereiche für sein Unternehmen – etwa Finanzdienstleistungen mit Amazon Pay. In Indien, so berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, will Amazon nun auch Goldanlagen und Versicherungen anbieten. Jüngst stieg Amazon mit der Übernahme des Roboterwagen-Entwicklers Zoox auch ins Geschäft mit selbstfahrenden Autos ein.

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Was gegen einen Kauf der Amazon-Aktie spricht

Gegen einen Kauf spricht zum Beispiel, dass nicht nur Investoren auf der ganzen Welt die Amazon-Aktie im Blick haben, sondern auch Kartellwächter. Vielen Wettbewerbshütern sind die zunehmend monopolähnlichen Strukturen im Online-Handel ein Dorn im Auge. Schon jetzt sieht sich Amazon gleich mehreren kartellrechtlichen Untersuchungen in den USA und in Europa ausgesetzt. Unter anderem wird Amazon vorgeworfen, sich wettbewerbswidrig gegenüber kleineren Händlern auf der eigenen Verkaufsplattform zu verhalten. Massive Geldbußen oder gar eine Beschneidung des Geschäftsmodells könnten die Folge sein. Im schlimmsten Fall nimmt der politische Druck zu, das Unternehmen zu zerschlagen.

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Fazit: Amazon-Aktie

Auf kurze Frist spricht wenig dagegen, dass die Amazon-Aktie ihren Aufstieg nach einer Pause in den vergangenen Monaten bald fortsetzen könnte. Obwohl sich der Aktienkurs seit Mitte März bereits verdoppelt hat, blickt die klare Mehrheit der Analysten optimistisch auf die Amazon-Aktie.

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Weil die Amazon-Aktie einen hohen nominellen Wert hat, könnte ein Aktien-Split anstehen – so wie ihn im vergangenen Jahr Apple und Tesla vollzogen haben. Das würde die Aktie optisch günstiger und für mehr Leute erschwinglich machen. Auch das könnte den Kurs weiter antreiben.

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Außerdem: Der Online-Handel wächst weltweit weiter, und wahrscheinlich wird der Marktführer und mit ihm die Amazon-Aktie an diesem Wachstum auch in Zukunft kräftig partizipieren.

Allerdings: Die monopolähnliche Stellung von Amazon könnte die Wettbewerbshüter weltweit gegen das Unternehmen in Stellung bringen. Das könnte sich negativ auf den Kurs der Amazon-Aktie auswirken.

Kosten, Optionen & Co.: Der Depot-Vergleich

Wer einen ETF oder Aktien kaufen möchte, der braucht ein Wertpapier-Depot. Einen Übersicht der wichtigsten Anbieter finden Sie in der Tabelle unten, weitere ausführliche Informationen im großen Depot-Vergleich.

Depot-Vergleich für Aktien und ETF: Depotgebühren, Kosten für Orders und mehr

Aufmachung

Ordergebühren

Depotgebühren

Sparplangebühren

Welche Handelsplätze sind verfügbar?

Zahl der handelbaren Aktien, ETFs, Fonds, Sparpläne, Kryptowerte

Aktien am Wochenende handeln bei Lang & Schwarz

Wie hoch ist das Mindestordervolumen?

Web-Anwendung / Trading-App

Demo-Konto zum Üben

Besonderheiten

Pro

Contra

Geeignet für

Button-Link

intuitive App (kein Desktop-Angebot vorhanden)

Aktien, ETFs und Derivate werden ohne Orderprovisionen gehandelt; nur Fremdkostenpauschale von 1 Euro

keine

mehr als 4.000 Aktien und ETFs dauerhaft kostenfrei besparbar

LS Exchange; für ETFs: iShares

8.500 Aktien und ETFs, mehr als 4.000 Aktien- und ETF-Sparpläne, 40.000 Optionsscheine, Knock-Out-Produkte und Faktor-Zertifikate

nur App

nein

sehr günstig

keine Web-Anwendung vorhanden, nur ein Handelsplatz für Aktien

Handy-Nutzer, die auch kleines Geld anlegen möchten

Gestaltung erinnert an Social-Media-Plattformen mit Social Trading als Kern-Feature

rund 2.000 Aktien provisionsfrei; Spreadgebühren 0,09 Prozent; Umrechnungsgebühren, da in US-Dollar gehandelt wird; Auszahlungsgebühr fünf US-Dollar

keine Depotgebühren; nur wer sich zwölf Monate nicht einloggt, zahlt 10 US-Dollar pro Monat

keine Sparpläne vorhanden

für Aktien gibt es 17 Handelsplätze, etwa US-Börsen Nasdaq (511 Titel) und NYSE (825), Frankfurt (119), London (367)

2.000 Aktien, viele ETFs, weitere Aktien und viele andere Produkte als Derivate, 16 Kryptowerte

50 US-Dollar; Copy-Value 500 US-Dollar

beides

ja

Social Trading: Anleger tauschen auf Wunsch Markt- und Börseninformationen aus; 16 Kryptowährungen; Mindesteinlage bei Kontoeröffnung 500 Euro

lernen von anderen einfach möglich; Übungsfunktion

etwas unübersichtliche Preisstruktur, die ausführlich nur in englischer Sprache vorliegt; relativ wenige Aktien; keine Sparpläne

Trendsetter, die moderne Anlagetechniken probieren möchten

neu auf dem Markt, daher moderne und frische Gestaltung

kostenlos bei Order mit mind. 500 Euro Handelsvolumen über Gettex und für Derivate im Direkthandel bei vier Partnern; 1 Euro bei gleichen Konditionen bei Lang & Schwarz; unter 500 Euro Order-Volumen und bei anderen deutschen Handelsplätzen: 4 Euro

kostenlose Depotführung, aber negativer Zins (0,5 Prozent) aufs Verrechnungskonto, wenn aufs Quartal gerechnet mehr als 15 Prozent der Anlage als Cash vorliegt

280 sparplanfähige ETFs gebührenfrei; 351 sparplanfähige ETFs mit 0,2 Prozent (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Tradegate, Quotrix, Gettex, Lang & Schwarz; weitere 16 Partner für außerbörslichen Handel; 23 ausländische Börsen

alle Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Hebelprodukte, Anleihen, die an deutschen Börsen notiert sind; zusätzlich Aktien im Ausland; außerdem sind mehr als 600 ETFs sparplanfähig

Samstag 10 bis 13 Uhr, Sonntag 17 bis 19 Uhr

nur Web-Anwendung

nein

umfassendes Wertpapierangebot mit niedrigen Ordergebühren, teils sogar kostenlos

Gebühren für Verrechnungskonto (0,5 Prozent pro Jahr) sobald Summe darauf 15 Prozent des Depotwertes überschreitet

Sparfüchse, die aufs Handeln per Handy verzichten können

aufgeräumte Anwendung trotz großer Produktauswahl

provisionsfrei; keine Fremdkostenpauschale

kostenlose Depotführung, aber negativer Guthabenzins in Höhe von 0,5 Prozent

keine Sparpläne vorhanden

Tradegate, LS Exchange, Quotrix; 4 außerbörsliche Partner

mehr als 500.000 Wertpapiere, darunter 7.300 Aktien aus 52 Ländern, ca. 1.000 ETFs und ETCs sowie Zertifikate, Optionsscheine, Hebelprodukte; außerdem Kryptowerte: Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple, Bitcoin Cash

500 Euro; 50 Euro bei Kryptowerten

beides

nein

5 Kryptowährungen

kostenloser Aktien-Handel, günstiger Krypto-Handel

Mindestordervolumen, nur drei Handelsplätze, Negativzinsen auf Verrechnungskonto, keine Sparpläne

Preisbewusste Investoren, die kein Kleingeld setzen möchten

App und Desktop-Version sind verständlich und wirken wie aus einem Guss

im ersten Jahr 3,90 Euro pro Order an allen deutschen Börsen; danach 4,90 Euro plus 0,25 Prozent aufs Ordervolumen (min. 9,90, max. 59,90 Euro); plus Handelsplatzentgelt (min. 1,50 bzw. 2,50 Euro) und Fremdspesen

kostenloses Depot für drei Jahre; danach an Aktivitäten gekoppelt; sonst 1,95 Euro pro Monat

für ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne wird kein Ausgabeaufschlag, aber eine Provision von 1,5 Prozent des Ordervolumens pro Wertpapier und Ausführung verlangt

alle deutschen Handelsplätze; 16 Partner für außerbörslichen Handel; 12 ausländische Börsen

14.500 Aktien, 1.500 ETFs, 32.500 Fonds, 629.000 Optionsscheine, 1.085.000 Zertifikate und 62.500 Anleihen

Samstag 10 bis 13 Uhr, Sonntag 17 bis 19 Uhr

beides

nein

kostenlose Trading-Software (Pro-Trader); API-Schnittstelle für externe Software

viele Handelsplätze mit einem großen Produktportfolio und Extras

hohe Ordergebühren ab dem zweiten Jahr

Komfortorientierte Anleger, die viele Optionen schätzen

schlicht und übersichtlich

keine Ordergebühren in den ersten sechs Monaten bei Tradegate, L&S, Baader Bank, danach 5,90 Euro pro Order plus Handelsplatzgebühr (bei oben genannten 2 Euro) und Fremdspesen; Minimum-Gesamtkosten bei deutschen Börsen zwischen 7,90 und 11,32 Euro pro Order

Depotgebühr von 0,1 Prozent auf den Kurswert der verwahrten Wertpapiere; negativer Guthabenzins in Höhe von 0,5 Prozent

250 ausgewählte ETF-Sparpläne kostenlos; weitere Sparpläne pro Ausführung 1,50 Euro

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Tradegate, Gettex, L&S Exchange; weitere 16 Partner für außerbörslichen Handel; 11 ausländische Handelsplätze

8.500 Aktien und ETSs, mehr als 1.000 ETF-Sparpläne, 5.000 Fonds (darin auch ETFs); außerdem Derivate und CFDs

beides

nein

Günstige Konditionen (0 bis 3,90 Euro pro Trade) für Zertifikate und Optionsscheine von sieben Partnern; viele Schulungsvideos

macht den Wertpapier-Handel für Einsteiger leicht und verständlich

Depotgebühren, Negativzinsen auf Verrechnungskonto

Fans von Optionsscheinen und Einsteiger, die zu Beginn kostengünstig handeln

Desktop-Anwendung gut verständlich; App ein wenig unübersichtlich, weil keine reine Trading-App

Aktien-Orders 3,95 Euro im ersten Jahr bei Handel über Tradegate; ansonsten min. 9,95 Euro pro Trade, max. 69 Euro; viele Fonds und ETFs ohne Gebühren

keine

270 ETF-Sparpläne zum Nulltarif; alle weiteren ETF Sparpläne: 1,5 Prozent pro Sparplanausführung; bei Aktienfonds: 1,5 Prozent plus zumeist Ausgabegebühr

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Tradegate; mehr als 20 Auslandsbörsen, mehr als 20 Partner für außerbörslichen Handel

20.000 Aktien und 7.000 Fonds (darunter auch ETFs); darüber hinaus zahlreiche Anleihen, Währungen und Rohstoffe

Samstag 10 bis 13 Uhr, Sonntag 17 bis 19 Uhr

beides

nein

kostenlose Trading-Software (ActiveTrader); API-Schnittstelle für externe Software

viele Handelsplätze mit einem riesigen Produktportfolio und Extras

hohe Ordergebühren ab dem zweiten Jahr

Komfortorientierte Anleger, die viele Optionen schätzen

verständliche Texte, luftiges Design

4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Kurswert, maximal 69,90 Euro

keine

alle ETF-Sparpläne für 0 Euro; viele Aktien- und Fonds-Sparpläne ab 1 Euro, ansonsten in der Regel 1,75 Prozent vom Kurswert

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra und Tradegate; Aktien können auch in USA und Kanada gehandelt werden; Zertifikate & Co. auch außerbörslich bei 12 Partnern

alle Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Hebelprodukte, Anleihen, die an deutschen Börsen notiert sind; zusätzlich Aktien im Ausland (USA, Kanada); Zahl der Sparpläne: 720 ETFs, 640 Fonds, 480 Aktien, fünf Rohstoffzertifikate

beides

nein

günstige Sparpläne, alle ETF-Varianten gebührenfrei

Handel an Börsen außerhalb Deutschlands ist auf wenige Handelsplätze beschränkt

Sparplan-Liebhaber und Aktionäre ohne exotische Ländervorlieben

etwas verstaubtes Design, da wirkt der Eigentümer Commerzbank deutlich frischer

5 Euro für alle Wertpapiere an deutschen Handelsplätzen plus 2 Euro Handelsplatzgebühr (zzgl. Kosten für Xetra und Regionalbörsen); für US-Handelsplätze 10 Euro plus 5 Euro Handelsplatzgebühr

negativer Guthabenzins in Höhe von 0,5 Prozent bei mehr als 250.000 Euro auf dem Verrechnungskonto

alle verfügbaren Sparpläne (rund 200) für 1 Euro Ausführungsgebühr; 50 bis 500 Euro Sparrate

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Tradegate, Quotrix, Lang & Schwarz; weitere 14 außerbörslichen Partner US-Börsen NYSE, Nasdaq, AMEX

alle Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Hebelprodukte, Anleihen, die an deutschen Börsen notiert sind; zusätzlich alle Wertpapiere der drei großen US-Börsen

nur Web-Anwendung

nein

einfache Preisübersicht, umfassendes Wertpapierangebot

kein Handel über App

Onvista-Fans, die die Webseite schon länger schätzen

richtet sich eher an Profis und bietet viele Analyse-Tools

zumeist 0,1 Prozent aufs Ordervolumen mit Minimum (Beispiele: Tradegate 2 Euro; Frankfurt: 5 plus mind. 2,52 Euro), Aktien an US-Börsen kosten 1 Cent pro Aktie (mindestens 2 US-Dollar, maximal 1 Prozent des Handelsvolumens)

nur bei Inaktivität für mehr als einen Monat und einem Depotwert unter 1.000 Euro: 1 Euro pro Monat

Sparpläne nur über Partner ebase (Registrierung nötig)

Xetra, Frankfurt, Stuttgart, Tradegate und rund 130 ausländische Börsen; außerbörslicher Handel zur am US-Aktienmarkt

mehr als 1,2 Millionen handelbare Wertpapiere, Aktien, ETFs, Futures, Optionen, Optionsscheine und viele weitere börsengehandelte Wertpapiere und Derivate

beides

ja

mit externer Software erweiterbar; Mindesteinlage bei Kontoeröffnung 2.000 Euro; nur eine Auszahlung/Monat kostenlos (sonst 1 zw. 8 Euro), keine automatisierte Steuerabführung

umfangreiche Wertpapierauswahl; diverse Tools und Orderoptionen für Profis

Realtime-Kurse sind kostenpflichtig, kein eigenes Sparplan-Angebot, außerbörslicher Handel sehr eingeschränkt

Ambitionierte Anleger und Profis

auch für Anfänger beherrschbar

Gettex: 0,99 Euro pro Order oder Flatrate ab 2,99 Euro monatlich mit unbegrenzt vielen Wertpapierkäufen und -verkäufen sowie ETF-Sparplanausführungen; bei Xetra-Handel 3,99 Euro pro Order

keine

wer sich für die Flatrate-Gebühr von 2,99 Euro im Monat entscheidet, bekommt alle Sparpläne kostenlos; ansonsten ist nur ein Sparplan kostenlos, jeder weitere kostet 99 Cent

Gettex, Xetra

4.000 Aktien, 1.300 ETFs und ETF-Sparpläne, 2.000 gemanagte Fonds

Nur Gettex: 250 Euro; Sparpläne ab 25 Euro monatlich

beides

nein

niedrige Kosten, attraktives Preismodell für aktive Trader (nur Gettex)

Mindestordervolumen bei Gettex, nur zwei Handelsplätze, keine Derivate

Kostenbewusste Viel-Trader, die sich auf traditionelle Anlagen beschränken

verzichtet auf gestalterische Finesse, im Fokus stehen die Informationen

4,99 Euro plus 0,25 Prozent vom Orderwert (min. 8,99 Euro bis max. 54,99 Euro); zzgl. 0,99 Euro Handelsplatzentgelt im Inland; Rabatt je nach Anzahl der jährlichen Transaktionen ab zehn Prozent bei 100 Transaktionen bis 80 Prozent ab 5.000 Transaktionen

kostenlose Depotführung bei mindestens einer Transaktion im Quartal oder Vermögensbestand von mind. 10.000 Euro, ansonsten 11,97 Euro im Quartal

viele Deka-ETF-Sparpläne und 16 UBS-ETF-Sparpläne entgeltfrei, alle anderen und Aktiensparpläne: Orderentgelt von 2,5 Prozent je Sparplanrate

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Quotrix, Tradegate, Lang & Schwarz, L&S Exchange; weitere 17 außerbörsliche Partner; 29 ausländische Börsen

9.000 Aktien, 12.000 Fonds, 2.000 ETFs, 20.000 Anleihen, 1,3 Millionen Hebelprodukte, dazu Aktiensparpläne, sparplanfähige ETFs, Fonds und Zertifikate

Samstag 10 bis 13 Uhr, Sonntag 17 bis 19 Uhr

beides

nein

Rabattmodell bei Ordergebühren

Handel an zahlreichen Börsenplätzen

relativ hohe Ordergebühren, teure Sparpläne

Sparkassen-Kunden und Nutzer, die viele Optionen schätzen

leicht veraltete Optik

10 Euro je Inlandsorder bis 10.000 Euro, darüber 25 Euro; bei ausländischen Ausführungsplätzen liegen die Kosten pro Order bei 20 bzw. 35 Euro; zu Orders, die nicht über den Handelsplatz Tradegate laufen, kommen noch Fremdgebühren hinzu

keine

1,50 Euro pro Sparplanausführung, bei Aktions-Angeboten weniger bis kostenlos für einen bestimmten Zeitraum

alle deutschen Regionalbörsen, Xetra, Quotrix, Tradegate; weitere 12 Partner für außerbörslichen Handel; 31 ausländische Börsen

mehr als 1,5 Millionen handelbare Wertpapiere, darunter 22.000 Fonds und 2.000 Wertpapiersparpläne, davon 115 ETF-Sparpläne

beides

nein

Handel an zahlreichen Börsenplätzen, einfache Geührenstruktur

hohe Ordergebühren

DKB-Kunden und Nutzer, die viele Optionen schätzen

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