Wie viel deckt die Krankenversicherung ab

Private Kranken­versicherung

Wir sind stolz auf eine hohe Kundenzufriedenheit!

Überzeugen Sie sich selbst

Was macht eine gute private Kranken­versicherung aus?

Leistungen sind individuell angepasst

Die ideale private Kranken­versicherung ist genau auf Sie und Ihre persönliche Situation zugeschnitten. Denn anders als in der gesetzlichen Kranken­versicherung haben Sie in der privaten Kranken­versicherung die Möglichkeit, den Leistungsumfang individuell nach Ihren Wünschen zu gestalten. So sollte eine gute PKV mindestens die gleichen Leistungen wie die gesetzliche Krankenkasse anbieten und im Idealfall weitere Leistungen abdecken, die die GKV nicht übernehmen würde. Einen Überblick dazu finden Sie im Kapitel „Leistungen“ .

Die wichtigsten Vorteile der privaten Kranken­versicherung auf einen Blick:

  • Individueller Leistungsumfang
  • Beiträge nicht vom Einkommen abhängig

Eine gute private Kranken­versicherung muss nicht teuer sein

Eine private Kranken­versicherung muss nicht teuer sein – im Gegenteil: In einigen Fällen ist sie sogar günstiger als die gesetzliche Absicherung. Für einen 30-jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen kostet eine gute private Kranken­versicherung zwischen 150 Euro und 350 Euro im Monat. In der GKV würde dieser Angestellte dagegen ab 480 Euro im Monat zahlen. Wie sich die Kosten genau zusammensetzen erfahren Sie im Abschnitt „Kosten und Preise“ .


Das sind unsere Empfehlungen für eine gute private Kranken­versicherung

Unsere Experten für private Kranken­versicherungen empfehlen die folgenden Anbieter. Informieren Sie sich auf unserer Webseite gern über die genauen Tarife und Leistungen. Doch gerade das Thema private Kranken­versicherung ist sehr individuell. Lassen Sie sich daher immer einen kostenfreien und persönlich Tarifvergleich von unseren Experten erstellen. Nutzen Sie dafür gern das kostenfreie Formular für den Tarifvergleich auf dieser Seite.

Vergleichen Sie jetzt die besten Anbieter der privaten Kranken­versicherung

Die Testsieger2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Was kostet die private Kranken­versicherung?

Die Höhe der Beiträge wird für jeden Versicherten individuell berechnet. Grundsätzlich kostet eine private Kranken­versicherung ab 150 € pro Monat (im Einsteigertarif).

Rechenbeispiel: Das kann die private Kranken­versicherung kosten

Musterkunde:

  • Arbeitsverhältnis: Angestellter
  • Eintrittsalter: 30 Jahre
  • Bruttojahreseinkommen: 65.000 €
  • Vorerkrankungen oder andere gesundheitliche Einschränkungen: Keine
  • Leistungen im Krankenhaus: mind. Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung
  • Zahnbehandlungen: Übernahme zu mind. 60 %

Zum Vergleich: Für die gesetzliche Kranken­versicherung würde unser Musterkunde mit seinem Einkommen im Bundesland Berlin 468,04 Euro pro Monat zahlen (abzüglich des Arbeitgeberanteils und inklusive der Pflegepflicht­versicherung).


Weitere Kostenbeispiele


Wonach richten sich die Kosten der privaten Kranken­versicherung?

Anders als in der gesetzliche Kranken­versicherung berechnen sich die Kosten einer privaten Kranken­versicherung nicht auf Basis des Einkommens. Vielmehr spielen die folgenden Faktoren eine große Rolle:

  • Tarif und Leistungsumfang (welche Zusatzleistungen sind wichtig für Sie?)
  • Arbeitsverhältnis (Angestellt, Selbständig, Beamter, Student)
  • Eintrittsalter (Je jünger, desto günstiger)
  • Gesundheitszustand (Chronische Erkrankungen, Vorerkrankungen)

Vergleichen Sie hier die Kosten der privaten Kranken­versicherung

Die Testsieger2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

Altersrückstellungen beeinflussen Kosten

Weil die Krankheits- und Behandlungskosten im Alter steigen, beteiligen die Versicherer ihre Kunden an den zunehmenden Kosten im Alter. Aus diesem Grund müssen ältere Versicherte höhere Versicherungsbeiträge zahlen als junge Kunden. In der gesetzlichen Kranken­versicherung gilt dieser Zusammenhang nicht, denn der Versicherungsbeitrag wird hier nicht vom Alter oder vom Gesundheitszustand des Versicherten beeinflusst.

Damit die Beiträge im Alter nicht über Gebühr steigen, werden in der PKV sogenannte Alterungsrückstellungen gebildet. Sie sollen helfen, die Beiträge im Alter für den einzelnen Versicherten stabil zu halten. Für die Altersrückstellungen verwendet der Versicherer 10 Prozent vom monatlichen Beitrag, daher werden sie auch 10-Prozent-Zuschlag genannt.

Experten-Tipp:

„Die Beiträge zur Kranken­versicherung kann man senken, indem man eine Selbstbeteiligung wählt. Ebenso gibt es einen Baustein „Beitragsreduzierung im Alter“, bei dem man erstmal etwas mehr zahlt und ab einem Alter von 65 oder 67 Jahren der Beitrag dafür spürbar sinkt.“

Leistungen der privaten Kranken­versicherung

In Einstiegstarifen der PKV sind die Leistungen zunächst vergleichbar mit denen der gesetzlichen Absicherung. Hinzu kommen allerdings zahlreiche Leistungen, die von der gesetzlichen Kasse in der Regel nicht übernommen werden. Privat Versicherte profitieren somit in der Regel von besseren Heil- und Hilfsmitteln sowie von hochwertigeren Behandlungen.


Freie Wahl bei den Leistungen

In der privaten Kranken­versicherung gibt es, anders als bei der gesetzlichen, keinen Leistungskatalog, der festlegt, welche Leistungen bezahlt werden. Der privat Versicherte kann sich selbst aussuchen, welche Leistungen er benötigt und bezahlen will. Er kann beispielsweise wählen, ob er im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden will oder ob ihm die Behandlung durch den Chefarzt besonders wichtig ist.

Mögliche Leistungen im Überblick

  • Übernahme der Behandlungskosten
  • Versicherungssschutz im Ausland
  • Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Übernahme von Kuren, Reha, Psychotherapie usw.

Welche Leistungen sind wirklich wichtig und welche nicht?

Welche Leistungen man in seinen PKV-Tarif wählen sollte und welche eher weniger Sinn machen, ist natürlich auch eine persönliche Frage. Dennoch haben wir Ihnen im Folgenden eine Übersicht über essenzielle Leistungen, darüber hinaus wichtige Leistungen und weitere sinnvolle Leistungen erstellt. Nehmen Sie die Übersicht als Orientierung und passen Sie diese an Ihren individuellen Bedarf an.

Essenzielle Leistungen

  • Erstattung des Höchstsatzes der Gebührenverordnung der Ärzte (3,5-fache der GOÄ/GOZ)
  • Uneingeschränkte Übernahme von Medikamenten und Hilfsmitteln

Wichtige Leistungen

  • Maximale Übernahme für Psychotherapie und für andere Behandlungen durch Therapeuten
  • Leistungen auch im Ausland (EU/Nicht-EU)
  • Übernahme von Transportkosten
  • Übernahme von Kuren und Reha

Zusätzliche Leistungen


Krankentagegeld – besonders für Selbständige wichtig

Versicherungsnehmer sollten darauf achten, dass ihre Versicherung ihnen im Fall einer längeren Krankheit ein ausreichend hohes Krankentagegeld zahlt. Das gilt vor allem für Selbständige, welche zusätzlich zu Ihren Lebenshaltungskosten noch die laufenden Kosten des Betriebs decken müssen. Gesetzliches Krankengeld erhalten nur gesetzlich Versicherte. In der privaten Kranken­versicherung ist das Äquivalent das Krankentagegeld. In einigen Tarifen der PKV ist dies auch oftmals bereits inbegriffen, in anderen muss es durch eine private Krankenzusatz­versicherung separat mitversichert werden.

Erfahren Sie mehr über das Krankentagegeld

Experten-Tipp:

„Im Gegensatz zur GKV lässt sich mit einer privaten Kranken­versicherung der Versicherungsschutz individuell gestalten. So kann man verschiedene Bausteine, wie zum Beispiel Verdienstausfall, Kur, hohe Leistungen im Zahnbereich, Chefarztbehandlung usw. auswählen, um sich den passenden Versicherungsschutz zu bauen. Welche Optionen es gibt, sollte in Ruhe mit einem unserer Berater besprochen werden.“

Die Tarife der privaten Kranken­versicherung

Welche Leistungen vom Versicherer tatsächlich übernommen werden und in welcher Höhe, hängt vom gewählten Tarif ab. Die Tarife der privaten Kranken­versicherung unterteilen sich oftmals in Einsteigertarife, Komforttarife und Premiumtarife. Die einzelnen Tarifstufen können jedoch mit Zusatzbausteinen oder zusätzlichen Einzelleistungen an den persönlichen Bedarf angepasst werden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Tarifstufen ohne jegliche Zusatzleistungen.


Einsteigertarife

PKV-Einsteigertarife entsprechen in ihrem Leistungsumfang ungefähr dem Niveau der gesetzlichen Kranken­versicherung und sind dementsprechend günstig. Die Kostenerstattung erfolgt bis zu den Höchstsätzen der GOÄ oder der GOZ. Leistungen beim Heilpraktiker werden zu 80 Prozent übernommen, für Sehhilfen gibt es einen 100 Euro-Zuschuss alle 3 Jahre. Im Krankenhaus erfolgt die Behandlung im Mehrbettzimmer und durch Stationsärzte.

Kombitarife

Komforttarife gleichen in einigen Punkten den Einsteigertarife, einige Leistungen entsprechen jedoch bereits dem Premium-Niveau und stellen je nach persönlichem Bedarf ein gutes Mittelmaß dar. Komforttarife decken ebenfalls Behandlungskosten bis zu den Höchstsätzen der GOÄ oder der GOZ ab. Beim Heilpraktiker werden 100 Prozent der Kosten übernommen, der Zuschuss für Sehhilfen erhöht sich auf 260 Euro alle 2 Jahre.

Premiumtarife

Bei Premiumtarifen ist der Leistungsumfang nach oben hin offen – dementsprechend auch die Kosten. Premiumtarife erstatten in der Regel über die Höchstsätze der GOÄ oder der GOZ hinaus. Hier besteht kein Hausarztprinzip sondern die freie Arztwahl. Die Behandlung im Krankenhaus erfolgt im Einzel- oder Zweibett-Zimmer und durch den Chefarzt.


So gehen Sie beim Abschluss vor

  1. Legen Sie fest, welche Leistungen und Zusatzleistungen Ihnen besonders wichtig sind und welche Sie wirklich benötigen.
  2. Erhalten Sie Beihilfe vom Dienstherren? Finden Sie heraus, in welcher Höhe.
  3. Machen Sie einen gründlichen und individuellen Tarifvergleich und vergleichen Sie die PKV-Anbieter hinsichtlich Kosten, Leistungen und Service.
  4. Stellen Sie den Antrag auf Versicherungsschutz in der PKV und lassen Sie sich von der GKV befreien.
  5. Füllen Sie die Gesundheitsprüfung aus.
  6. Lassen Sie sich bei allen Schritten von unseren Experten der privaten Kranken­versicherung beraten. Nutzen Sie dazu gern das Formular für den Tarifvergleich.

Welchen Tarif möchten Sie abschließen? Vergleichen Sie jetzt kostenlos die Testsieger-Tarife

Die Testsieger2021 aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.

PKV-Tarife für finanzielle Notlagen

Falls Beiträge nicht länger in voller Höhe gezahlt werden können, gibt es bestimmte Tarife für finanzielle Notlagen, in denen Beiträge und Leistungen reduziert sind.

Standardtarif

Der Standardtarif ist nur für diejenigen Personen relevant, die vor 2009 beigetreten sind. Die Leistungen entsprechen in der Regel denen der gesetzlichen Kranken­versicherung.

Basistarif

Der Basistarif richtetet sich an Personen, die ab 2009 der Versicherung beigetreten, über 55 Jahre alt und im sozialrechtlichen Sinne hilfsbedürftig sind. Dieser Tarif deckt weiterhin alle Leistungen ab, aber Ärzte können nicht länger den 2,3-fachen Gebührensatz abrechnen.

Notlagentarif

Der Notlagentarif ist für diejenigen Versicherten gedacht, die gerade finanziellen Engpass erleben. Dieser Tarif deckt nur akut notwendige Behandlungen ab.

Tipps und Hinweise zur privaten Kranken­versicherung

Im Folgenden finden Sie unsere Tipps und Hinweise zur PKV. Sie können Leistungen der PKV beispielsweise auch im Ausland beziehen und profitieren, wenn Sie sich als Eheleute oder Familie versichern. Achten Sie jedoch stets auf versteckte Selbstbeteiligungen.

So funktioniert die Kostenerstattung in der PKV

Die meisten Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen, müssen Sie erst einmal selbst zahlen. Ausgenommen sind Krankenhausrechnungen, denn das Krankenhaus rechnet direkt mit Ihrer Versicherung ab.

1. Rechnungen bei Arzt und Apotheker begleichen

Lassen Sie sich ambulant beim Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker versorgen, erhalten Sie eine Rechnung. Teilweise müssen Sie dabei in Vorleistung gehen, teilweise haben Sie einige Wochen Zeit, die Rechnung zu begleichen. Medikamente, die Sie per Rezept bestellen, werden direkt in der Apotheke bezahlt.

2. Rechnungen bei der PKV einreichen

Die Rechnungen für Behandlungen oder Medikamente reichen Sie dann bei Ihrer privaten Kranken­versicherung ein – entweder postalisch oder online.

3. Beitrag zurück erhalten

Ihr PKV-Anbieter prüft die Rechnungen und erstattet Ihnen je nach Erstattungssatz die Kosten. Manche Versicherer bieten Services an, mit denen Sie vorab einsehen können, wie viel Sie von den Kosten zurück bekommen. Dies ist vorteilhaft, da es sich nicht für alle Rechnungen “lohnt”, diese einzureichen.

Wie das Rechnungen einreichen bei der privaten Kranken­versicherung im Detail funktioniert, erfahren Sie auf unserer separaten Seite zum Thema:

Rechnungen einreichen bei der PKV

Und wenn die Versicherung nicht zahlt?

Es kommt gelegentlich zum Rechtsstreit, wenn Versicherung und Versicherungsnehmer sich uneins darüber sind, ob eine bestimmte Leistung von der Versicherung erstattet werden müsse oder nicht. Klare Formulierungen in Versicherungsbedingungen können solchen Auseinandersetzungen vorbeugen. Fragen Sie nach, wenn etwas zu schwammig formuliert ist.

Sollte es dennoch zu Problemen kommen, kann auch der unabhängige Versicherungsombudsmann oder ein Fachanwalt für Versicherungsrecht helfen. Mehr dazu erfahren Sie im entsprechenden Abschnitt in unserem Schadensfall-Lexikon: Probleme mit der Krankenkasse – wer hilft privat Versicherten?

Was Sie weiterhin tun können, wenn der PKV-Versicherer nicht zahlt, lesen Sie hier:

Die Versicherung zahlt nicht – was tun?

So kann man die Kosten des PKV-Tarifs senken

Es gibt einige Möglichkeiten, die Kosten seiner privaten Kranken­versicherung zu senken:

Risikozuschläge streichen lassen

Wer aufgrund einer Erkrankung Risikozuschläge in seinem Vertrag vereinbart hat und wieder gesund ist, der kann die Streichung dieser zusätzlichen Beiträge vereinbaren.

Auch kann der PKV-Tarif innerhalb des Angebots des PKV-Anbieters gewechselt werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass günstigere Tarife in der Regel mit geringeren Leistungen einhergehen. Mehr zu den Wechselmöglichkeiten lesen Sie hier: PKV wechseln.

Selbstbeteiligung vereinbaren

Eine Selbstbeteiligung senkt den Beitrag deutlich. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass bei jeder anstehenden Behandlung ein Teil aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

Leistungen anpassen

Sie können beispielsweise beeinflussen, wie hoch das Krankentagegeld oder die Kostenerstattung für den Zahnersatz sein soll. Ebenso können Sie bestimmen, ob Sie unbedingt immer eine Chefarztbehandlung brauchen, oder Sie können sich mit der Krankenkasse auf einen Hausarzt einigen und so Beiträge sparen.

Werden Sie innerhalb eines Versicherungsjahres nicht krank oder nehmen keine Leistungen in Anspruch, gibt es oft eine Rückerstattung der Beiträge. In der Regel werden übliche Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen bei der Berechnung der Rückerstattung ausgenommen. Mehr dazu erfahren Sie hier: Beitragsrückerstattung in der PKV.

Lassen Sie sich von Experten beraten

Die Entscheidung für eine private Kranken­versicherung ist oftmals eine Entscheidung auf Lebenszeit. Finden Sie daher von Anfang an den passenden Versicherer und den besten Tarif, der zu Ihrer Situation passt. Unsere Experten der privaten Kranken­versicherung kennen den Markt und können Sie dabei unterstützen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur kostenfreien Beratung.